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SegWit | Drastische Veränderungen im Bitcoin-System

SegWit UASF am 1. August

Anspannung und Ungewissheit – die  Community steuert auf Veränderungen im Bitcoin-System zu. Oder zumindest einer vorläufigen Lösung der Skalierungsdebatte.

Buterin-and-Peter-Todd’s-Debate-Over-Politics-in-Bitcoin-SegWit-Criticisms

Das Bitcoin-Netzwerk ist aktuell einem massiven Skalierungsproblem ausgesetzt. Der Transaktionsdurchfluss wird der stetig wachsenden Nutzerzahl nicht mehr gerecht und die Folge ist, dass das Netzwerk an seine Grenzen stößt, Transaktionen sich verlangsamen und die Gebühren steigen. Die aktuellen Probleme der Bitcoin-Skalierbarkeit ergeben sich vor allem aus der unzureichenden Blockgröße. 

SegWit (Segregated Witness, abgekürzt SegWit)  erhöht das Limit der Blockgröße und ermöglicht die Implementierung einer Second-Layer-Lösung. Eine große Anzahl der SegWit Entwickler wird auch von einem Unternehmen namens Blockstream finanziert und Blockstreams Hauptprodukte sind Sidechain-Lösungen – Sidechains arbeiten parallel zur Blockchain und bestätigen nicht alle Transaktionen über die Blockchain. Die Transaktionen die neben der Blockchain abgewickelt werden, sollen von autorisierten Dritten bestätigt werden und nicht vom gesamten Netzwerk. Das spart natürlich enorm an Ressourcen und Zeit. Der Einfluss von Dritten ist aber auch genau das, was Bitcoin als Peer-to-Peer Währung verhindern wollte.

 

SegWit und SegWit2x haben Emergent Consensus schon lange abgehängt.

SegWit2x steht aktuell bei 83,9%, SegWit bei 45,6% und Emergent Consensus erhält aktuell einen Support von 39,3%.

Sowohl SegWit (BIP141) als auch SegWit2x zielen auf eine Aktivierung von SegWit im Bitcoin-Netzwerk ab. Die Auswirkungen der SegWit UASF (User Activated Softfork) könnten jedoch noch weiter gehen, als nur die Effizienzsteigerung des Bitcoin-Netzwerks.

Mit Inkrafttreten der UASF zum 1. August könnte sich das Bitcoin-Netzwerk teilen. Ab dem Datum wird Großteil der Node-Betreiber die SegWit UASF aktivieren und somit alle Blöcke abweisen, die keinen SegWit-Support signalisieren. Sollten also die Mehrheit der Miner bis zum 01. August keinen SegWit-Support durch BIP148 signalisieren, würde sich die Bitcoin-Blockchain aufspalten. 95% der Miner müssten ihren Support für SegWit signalisieren. Aktuell liegt der Support für SegWit bei 34,7%. Wenn die Blockchain aufgespalten wird, dann gäbe es zwei unterschiedliche Bitcoins.

 

Wie kann man sich das vorstellen?

Jeder Bitcoin würde im Fall einer Splittung der Blockchain auf beide Blockchains kopiert werden. Wenn Du also im Besitz des Private-Keys bist, besitzt Du zunächst beide Coins. 

Dennoch kann sich so eine Spaltung für die Nutzer, je nachdem wie sich die einzelnen Online-Börsen und Wallet-Anbieter auf ein solch mögliches Szenario vorbereitet haben, zu einem Problem entwickeln. Man sollte sich also auch selbst vorbereiten.

Was nun?

okGrundsätzlich ist wichtig: Du solltest im Besitz der Private-Keys sein. Mit den Keys hat man immer die volle Kontrolle über seine Bitcoins.

Ein Hardware-Wallet von Ledger (Wie wir es jetzt verlosen auf unserer FB Page bis zum 10.7.17, siehe Gewinnspiel) ist nur eine Möglichkeit, in Besitz seiner privaten Keys zu gelangen, die dann auf dem Hardware Wallet und auf keiner Online-Börse gespeichert sind.

ZUM GEWINNSPIEL GEHT ES HIER: https://www.facebook.com/goldblockscryptocurrency/photos/a.1641009572857268.1073741829.1640548972903328/1801726573452233/?type=3&theater

 

Wenn Du Deine Coins auf einer Online-Börse liegen hast, bist Du nicht im Besitz Deiner privaten Keys und besitzt somit nicht die volle Kontrolle. Außerdem solltest Du, und das gilt für jedes Investment, dass man tätigt (vor allem in diesem Bereich, der risikobehaftet ist), nur so viel Geld investieren, wie Du auch verkraften kannst zu verlieren.

 

Das sagen wir dazu: KEEP CALM! Auch wenn es aktuell als ziemlich unwahrscheinlich erscheint, dass das Netzwerk direkt mittels einem Hard-Fork gespalten wird, kann es durchaus möglich sein. Im Großen und Ganzen kann die Aktivierung von SegWit als großer Meilenstein angesehen werden. Auch wenn hier die Meinungen auseinander gehen bewegt sich etwas, denn die aktuellen Transaktionsgebühren und Transaktionszeiten dürfen nicht zum Dauerzustand werden.

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