Just Wait...

Blog

LBC | Die Bitcoin-Adressen-Suchmaschine

Large Bitcoin Collider 

Bitcoin Adressen finden und übernehmen – das ist garnicht so einfach, aber Dank dem sogenannten Large Bitcoin Collider (LBC) ist das jetzt möglich! Wie das geht? Das ganze hängt mit den dazugehörigen Private Keys zusammen, wovon nun über eine Billiarde durchsucht wurden.

orange

Entwickler bezeichnen den LBC als eine dezentrale Suche nach mindestens einer Kollision mit einem Bitcoin Private Key. Rund zwei Billiarden solcher Adressen sollen generiert werden und mit einer Liste an bestehenden Adressen abgeglichen werden, welche Bitcoin-Bestände vorweisen. Im Fall einer Kollision (was nahezu ausgeschlossen ist), könnte der Kollisionsfinder Zugriff auf die Bitcoin Bestände dieser Adressen bekommen. Der Collider ist eine Demonstration der wahren Stärke der Bitcoin Informationssicherheit, es handelt sich also nicht um einen böswilligen Vorgang. Die derzeitige Auffassung ist, dass es unmöglich ist und eine echte Herausforderung, so die Entwickler.

“Dieses Projekt zeigt die Praxis hinter der Theorie der Bitcoin-Verschlüsselung und dem Schutz des Geldes.”

Als dezentraler Ansatz, ist das LBC offen gegenüber Nutzern die an diesem Projekt teilhaben wollen. Die Pools werden sogar so organisiert, dass die Chancen auf einen Erfolg vergrößert werden. Wie das aus der juristischen Perspektive aussieht, falls wirklich ein Key und damit ein Zugang zu Bitcoin-Beständen gefunden wird, das variiert von Land zu Land. 

In diesem Fall nehmen die Entwickler eine sehr vorsichtige Position ein, da dies je nach Gesetzeslage als Diebstahl angesehen werden könnte und somit illegal ist. In manchen Ländern scheint die Gesetzeslage damit einverstanden zu sein, wenn man 5-10% der Bestände behält. Man sollte also abwägen, ob man 100% an sich nimmt und ein Krimineller wird oder nur 10% behält und trotzdem ein gesetzestreuer Bürger bleibt.

Das Projekt hat derzeit kleinere Beträge ausfindig gemacht, 
die Du hier einsehen kannst.

Schreibe einen Kommentar

*