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Digitale Währungen in Texas

Das Bestreben eines texanischen Juristen ist es, dass digitale Währungen wie Bitcoin in den allgemeinen Besitz und nicht in das Eigentum bestimmter Personen oder Institutionen fallen. Regulierer aus Texas haben einen neuen Vorschlag entworfen, der auf die Einordnung von digitalen Währungen als konstitutionelles Gut abzielt.

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Sollte der Vorschlag legislativ akzeptiert werden, könnte es im November zu einer Abstimmung kommen. Unter die Medien für gemeinsame Vereinbarungen fielen damit auch digitale Währungen.

Der Vorschlag kommt nicht besonders überraschend, hatte die Regierung sich in der Vergangenheit neuer Technologien sehr libertär gezeigt. Die Regulierung stellt digitale Währungen nicht auf dieselbe Stufe wie staatliche Systeme und fasst sie nicht als solche auf.

Der neue Regulierungsvorschlag wird wie folgt begründet:

“Artikel 1 der texanischen Konstitution regelt […] das Recht von Menschen, ein Medium für gemeinsame Vereinbarungen zu besitzen, zu halten und zu nutzen. Darunter fallen Bargeld [und] digitale Währungen”.

 

In wessen Besitz sind Digitale Währungen?

Die wichtigsten Stakeholder teilen sich in Entwickler und Nutzer auf, allgemein ist es schwierig bei digitalen Währungen ein Besitztum abzubilden oder zu erfassen. Entwickler können das System je nach Grad der Dezentralität im Governance manipulieren. Nutzer hingegen entscheiden im Fall von Bitcoin über eine Änderung am System.

Letztlich gehört die digitale Währung weder der einen, noch der anderen Partei. Denn jeder misst einer Währung immer einen persönlichen Wert bei: Gibt es mehrere parallele Varianten einer digitalen Währung (Beispiel: Ethereum), kann letztlich jeder Nutzer selbst entscheiden, ob er bereit ist, im entsprechenden System zu handeln oder nicht.

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