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Bitcoin-Transaktionsgebühren gestiegen

Bitcoin-Transaktionsgebühren in den letzten zwei Jahren drastisch gestiegen

Schaut man sich die Zahlen mal näher an, sieht man dass über 150000$ allein im Jahr 2017 an Transaktionsgebühren für die Miner gezahlt worden sind. Zwar kommt diese Entwicklung nicht vollkommen unvorhergesehen, dennoch stellt sie ein immer größer werdendes Problem für Bitcoin und seine Nutzer dar. Gemessen an den Umsätzen haben die Gebühren bereits ein gefährlich hohes Niveau erreicht.

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Dass die Transaktionsgebühren einmal höher sein werden als die Block-Erträge, war auch damals schon mit der Erschaffung der Blockchain klar. Dass der Anstieg der Transaktionsgebühren so rasch voranschreitet, war jedoch nicht klar. Dieses Szenario war für die nächsten 100 Jahre nicht vorgesehen. Gegenwärtig sieht es so aus, dass diese Situation deutlich schneller eintreten wird. Schließlich läuft die Zunahme der Transaktionsgebühren auf ein exponentielles Wachstum hinaus.

Die Ursache?

Die Gebühren haben sich in den letzten zwei Jahren verfünfzigfacht. Das liegt in der Blockgröße von 1 MB, die einfach nicht mehr ausreichend ist, um die vielen Bitcoin-Transaktionen zeitig auszuführen. Dieser begrenzte Transaktionsdurchfluss bedingt, dass man gezwungen ist immer höhere Gebühren an die Miner zu zahlen, damit zeitnah die eigene Bitcoin-Überweisung abgewickelt wird – gut für die Miner, schlecht für die Bitcoin-Nutzer.

Ein gemäßigter Anstieg der Gebühren ist prinzipiell auch nicht so schlimm, zumal dadurch ein Anreiz für das Mining gesetzt wird, nur eben nicht in der gegenwärtigen Höhe respektive Geschwindigkeit. Durch den Rückstau an Transaktionen besteht die Gefahr, dass sich die Bitcoin-Nutzer gegenseitig überbieten, sodass dadurch die Gebühren weiter nach oben getrieben – eine Entwicklung, die nicht gerade gesund für das Bitcoin-Netzwerk ist.

Eine Lösung des Problems ist zwar möglich, aber nicht gerade einfach. Schon seit vielen Monaten wird in der Bitcoin-Community darüber gestritten, welche Methode zum Einsatz kommen soll, um den Transaktionsdurchfluss zu erhöhen. Das Problem ist also kein rein technisches, sondern vor allem auch ein politisches.

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