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Malta steigt auf die Blockchain-Technologie um

Kryptowährungen können nicht gestoppt werden

Darauf wies der Premierminister von Malta auf der CEPS Ideas Lab in Brüssel hin. Er forderte die Europäische Union dazu auf, die Regulierung technologischer Innovationen zu verdoppeln und dass die Finanzinstitutionen in der Europäischen Union, von den Technologien erfasst werden.

Die Äußerungen des Premierministers standen im Kontext zur Erneuerung der Europäischen Union, um den zunehmenden Spannungen in der Bevölkerung und zwischen den Staaten entgegenzutreten. Darüber hinaus sagte Premierminister Muscat, dass der Aufstieg der digitalen Währungen zwar verlangsamt, aber nicht aufgehalten werden kann.

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“Ich bin der Überzeugung, dass die europäischen Regulierungsbehörden neue Mechanismen entwickeln sollten, um Kryptowährungen zu regulieren. Das ist notwendig, um deren Potenzial zu nutzen, die Verbraucher zu schützen und Europa als einen fortschrittlichen, innovativen Standort zu behaupten.”

Malta zeigt sich selbst aktiv

Neben anderen Unternehmen und Börsen in Europa, testet auch Malta die Blockchain-Technologie an ihrer nationalen Haupthandelsbörse. Malta ist Teil eines im Dezember gegründeten Blockchain-Komitees, das erforscht, wie die Technologie sinnvoll genutzt werden kann. Zudem gab die Handelsbörse in Malta bekannt zusätzlich noch ein eigenes Blockchain-Konsortium ins Leben rufen zu wollen, um sich besonders aktiv in der Erforschung neuer Blockchain-Anwendungen hervorzutun.

Der Grund, warum sich ein so kleines Land wie Malta mit gerade einmal 430.000 Einwohnern so aktiv um die Blockchain-Technologie kümmert?

Die Finanzwirtschaft profitiert enorm von den erheblichen Steuervorteilen eines Offshore-Finanzplatzes. Entsprechend nahe liegend ist es für Malta eine effektive und kostengünstige Wertpapierabwicklung zu ermöglichen, um ausländische Investoren- und Anlegergelder, korrespondierend zu den Steuervorteilen, anzulocken.

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