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Die Schattenseiten von Bitcoin | Wie Kriminelle die Währung für sich nutzen

Student verkaufte Drogen im Wert von 121 BTC

Ein 20-jähriger Student der University of Buffalo wird beschuldigt, Drogen im Wert von 74000$ weiterverkauft zu haben. Das Ungewöhnliche daran, er war des Öfteren auf den Marktplätzen des Deep Webs unterwegs. Nachdem er sich einige Zeit über das System informiert hatte, begann er auch selbst Drogen einzukaufen und sie mit Bitcoin zu bezahlen. Längst nicht mehr für den Eigenbedarf bestellt, verkaufte er die Drogen an seine Freunde weiter, mit dem Ziel und dem wachsenden Geschäft horrende Gewinne einzufahren und einen großen Handel unter seinen Kommilitonen zu fördern. Während er von einigen Menschen für seine Leistung als Entrepreneur gefeiert wird, sieht das Gesetz vor, dem lukrativen Geschäft ein Ende zu setzen.

Auf die beachtliche Summe von 74000$ (was 121 Bitcoins entspricht) kommen die Ermittler durch die Untersuchung des Bitcoin Wallets, die dem Beschuldigten gehören soll. Darauf befand sich die Summe von 74000$, mit der er die sogenannte Xanax Droge, eine unter Drogenkonsumenten allgemein weit verbreitete Substanz, eingekauft hatte. Desweiteren lag der Verkaufspreis der Drogen vermutlich deutlich höher und der Umsatz, den der Student mit seiner riesigen Drogenmenge realisiert oder noch geplant hatte, übersteigt den Betrag bei weitem.

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Dem Drogenimperium wird nun ein Ende gesetzt

Auch wenn der Student in China geboren wurde, muss er sich nach US-Recht für seine Taten rechtfertigen. Wie genau man dem Studenten letztendlich auf die Spur seiner Aktivitäten gekommen ist, bleibt bisher unbekannt. Auszuschließen ist aber nicht, dass die Behörden vom Drogenhandel nur über Mitwisser etwas mitbekommen konnten. Auch Einkäufe im Darknet sind längst nicht vollständig anonym und können – wie zahlreiche Fälle bewiesen haben – zur Aufdeckung führen.

 

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