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Ehemaliger Bundesminister verhilft Bitcoin zum Durchbruch

Guttenberg soll Bitcoin-System zum Durchbruch verhelfen

Der Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg hält viel von Kryptowährungen und genau deshalb berät er jetzt mit seiner Firma Spitzberg Partners ein Start-up Unternehmen, dass ein alternatives Online-Überweisungssystem entwickelt hat. Mit dem System lassen sich Beträge in jeder Währung in wenigen Sekunden transferieren.

In seiner Vergangenheit war Guttenberg der Hoffnungsträger der CSU. Er übernahm als Bundeswirtschaftsminister im Herbst 2009 das Verteidigungsressort. Anfang 2011 trat Guttenberg zurück, nachdem ihm die Universität Bayreuth wegen Plagiaten den Doktortitel aberkannt hatte. Guttenberg berät seit 2011 auch die EU-Kommission in Internetfragen.

Karl-Theodor zu Guttenberg fühlt sich sichtlich wohl in seinem neuen Beraterjob und äußerte sich in einem Blogeintrag auch zu seiner Sicht auf die Finanzwirtschaft:

„Das traditionelle Zahlungssystem ist antiquiert, teuer und ineffizient, was Ripple Labs jedoch anbietet, ist das innovativste und vielversprechendste Konzept auf dem Markt“.

Ripple Labs – die Alternative

Ripple Labs wurde 2012 in San Francisco gegründet. Das Unternehmen entwickelt und betreibt eine Software unter Open-Source-Lizenz, mit der sich Online-Überweisungen innerhalb weniger Sekunden tätigen lassen. Das Besondere ist, dass sich über das Netzwerk jede beliebige Währung der Welt übertragen lässt, so zum Beispiel Dollar, Euro, Yen, aber auch die Digitalwährung Bitcoin oder die Ripple-Währung XRP. Bei den Überweisungen fallen keine Transaktionsgebühren an. Unter anderem haben schon Google und die bekannte Risikokapitalfirma Andreesen Horrowitz in Ripple investiert.

 

Guttenberg steht zu Bitcoin

Bitcoin sei längst mehr als nur „ein Liebhaberprojekt für Anarchisten“ äußerte er sich unteranderem. Er glaubt ganz fest an die Regulierung und man könnte schon jetzt in diesem Zusammenhang vor allem in Europa erste unkoordinierte Schritte beobachten. Wichtig ist, dass Regierungen die richtige Balance zwischen Innovation und Verbraucherschutz finden. Immer mehr Unternehmen halten das bisherige Finanz- und Bankensystem für reformbedürftig und wollen diese Reform mittels neuer digitaler Währungssysteme anstoßen.

 

 

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