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Bitcoin und Co. stabilisieren die Weltwirtschaft

Wie die Probleme der globalen Finanz- und Notenbankpolitik zum Erfolg von Bitcoin und Co. beitragen

Die Schulden in den Industrienationen sind hoch und angesichts der Schuldenstände ist klar, dass ohne einen Schuldenschnitt, praktisch keine andere Notenbankpolitik möglich ist. Die Gefahr, die dabei von einer derartigen Notenbankpolitik ausgeht, ist den Wenigsten bewusst.

Nachdem der Ankauf von Staatsanleihen nicht die erhoffte Wirkung gebracht hat werden nun von der Europäischen Zentralbank Unternehmensanleihen aufgekauft. Die Gefahr von nicht kalkulierbaren Preisverzerrungen an den Märkten und die Auswirkungen auf das Vertrauen gegenüber der europäischen Währung, dem Euro, nehmen damit deutlich zu. So auch die japanischen und amerikanischen Notenbanken, die eine solche stabilitätsorientierte Notenbankpolitik aufgegeben haben.

 

Was ist die Konsequenz des globalen Chaos?

Unternehmen, Investoren und natürlich auch Privatpersonen suchen nach vertrauenswürdigen Alternativen. Das könnten Staaten mit einer soliden Finanzpolitik sein, aber noch viel besser staatlich unabhängige Währungen, wie Bitcoin und Co. Die Unabhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Krisen ist die entscheidende Stärke der digitalen Währungen, die dazu beitragen können unser Wirtschaftssystem zu stabilisieren. Insbesondere in Krisenzeiten können Bitcoin und Co. dafür sorgen den wirtschaftlichen Austausch sicherzustellen und uns somit flexible Alternativen bieten.

Digitale Währungen können den Unternehmen und Konsumenten die notwendige Stabilität gewährleisten, die durch die Inflation geraubt wird. Länder, die speziell damit zu kämpfen haben, könnten durch die Nutzung digitaler Währungen ihren Import auch in schweren Zeiten sicherstellen.

 

Was bedeutet das für die Weltwirtschaft?

Digitale Währungen sollten von Staaten und vor allem von Ländern, die zu einer inflationären Währungspolitik neigen, nicht bekämpft, sondern als Anker der Stabilität angesehen werden. Zweigleisig zu fahren kann hier durchaus sinnvoll sein. Durch die Wahlmöglichkeit, die den Menschen gegeben wird besteht ein Anreiz für die staatlichen Notenbanken eine vertrauenswürdige Alternative zu den digitalen Währungen darzustellen. Das könnte dazu führen, dass Notenbanken wieder stärker dazu gezwungen werden eine stabile Notenbankpolitik zu verfolgen und gedrängt werden notwendige Reformen vorzunehmen. Außerdem kann der Staat dadurch zusätzlichen Handlungsspielraum an den internationalen Finanzmärkten gewinnen und würde er auch nur einen Teil seiner Währungsreserven in Bitcoin parken, so könnte er sich den im Zweifel besseren Bitcoin/USD Wechselkurs zu Nutze machen.

Eine Einführung Bitcoins könnte zwar auch die Abwertung der eigenen Währung verstärken, da private Haushalte und Unternehmen Bitcoin stark nutzen würden und damit die Schwächung der eigenen Währung weiter vorantreiben würden. Allerdings sollte immer die Frage gestellt werden, wie die maximale wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben kann. Daher wäre es durchaus sinnvoll eine Schwächung der eigenen Währung in Kauf zu nehmen, bedingt durch eine Verlagerung auf Bitcoin.

Wie stehst Du dem Ganzen gegenüber? Bist Du für oder gegen die virtuellen Währungen? Für Fragen und Anregungen stehen wir Dir gerne zur Verfügung! Schreib uns doch einfach eine Nachricht in Facebook oder schick uns eine E-Mail an info@youtrustmedia.de.

 

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